• ZDF Lust & Lüge

Hanse-Wissenschaftskolleg

I am most happy to announce that I will spend time in 2018 and 2019 at the Hanse-Wissenschaftskolleg, Institute of Advanced Study in Delmenhorst near Bremen (Germany).

I will investigate the evolution and function of human dance.

I propose that humans have evolved cognitive mechanisms for the assessment of social information from body movement. These adaptations, together with language and music skills, may then have been used to share information beyond the mating context, thus facilitating ritualized forms of social exchange to build coalitions and strengthen social cohesion through synchronous activity. Social bonding through dance thus could have evolved in consequence of the adaptive problem of identifying honest cues of quality from body movement. I will review and evaluate evidence for conflicting theories on the evolution and social function of human dance. I aim to elucidate why dance has such a prominent role in human society and develop strategies for investigation of remaining questions. I will to use insights for the formulation of future research directions and strategies, with an emphasize on the importance of considering motor behavior in investigation of human social perception.

 

 

Symmetrical knees predict sprinting speed

Lower Body Symmetry and Running Performance in Elite Jamaican Track and Field Athletes

In a study of degree of lower body symmetry in 73 elite Jamaican track and field athletes we show that both their knees and ankles (but not their feet) are – on average – significantly more symmetrical than those of 116 similarly aged controls from the rural Jamaican countryside. Within the elite athletes, events ranged from the 100 to the 800m, and knee and ankle asymmetry was lower for those running the 100m dashes than those running the longer events with turns. Nevertheless, across all events those with more symmetrical knees and ankles (but not feet) had better results compared to international standards. Regression models considering lower body symmetry combined with gender, age and weight explain 27 to 28% of the variation in performance among athletes, with symmetry related to about 5% of this variation. Within 100m sprinters, the results suggest that those with more symmetrical knees and ankles ran faster.  Altogether, our work confirms earlier findings that knee and probably ankle symmetry are positively associated with sprinting performance, while extending these findings to elite athletes.

Trivers, R., Fink, B., Russell, M., McCarty, K., James, B., Palestis, B.P. (2014). Lower Body Symmetry and Running Performance in Elite Jamaican Track and Field Athletes. PLoS ONE 9(11), e113106.

Link: PLOS ONE

Link: Scientific American

Warum Männer tanzen sollten

Nienburg – Von Julia Kreykenbohm.

Sie verwendet viel Zeit vor dem Spiegel, um sich hübsch zurechtzumachen, und hat plötzlich unbändige Lust, shoppen zu gehen.

Er begleitet sie, sitzt stundenlang genervt vor Kabinen und fragt sich, warum er sich das eigentlich antut, wenn er doch gerade entspannt Fußball schauen könnte. Aus inniger Liebe zu seiner Partnerin? Vielleicht. Aber die Wissenschaft würde ihm eine Antwort darauf geben, die viel simpler und unromantischer ist: Sie hat ihre fruchtbaren Tage und ist dementsprechend aktiv, weil sie empfängnisbereit ist. Und er entwickelt eine Art von Gegenstrategie: Er ist so viel wie möglich an ihrer Seite, um zu verhindern, dass ein „fremdes Männchen“ sich an „sein Weibchen“ heranspielt und Vater der Nachkommen wird. (…)

LINK: Kreiszeitung

Die Macht der Schönheit

Die Macht der Schönheit – warum die äußeren Werte zählen

Gianna Schlosser, Der Westen

Schönheit liegt nicht nur im Auge des Betrachters. Jede Zeit hat eigene Ideale, doch das Äußere ist wichtig: Zwischen Selbstzweifel und Schönheits-OP.

Essen.. Wir schreiben das Jahr 8161. Klon- und Gentherapien sind der letzte Schrei. Von jedem Menschen werden routinemäßig zwei Kopien erstellt, eine spektakulär intelligente, und eine atemberaubend schöne. Der Gesetzgeber hat veranlasst, dass aus Gründen eines gesellschaftlichen Gleichgewichtes keine Kopie überdurchschnittliche Intelligenz und überdurchschnittliche Schönheit zugleich in sich vereinen darf. Mit Erreichen der Volljährigkeit kann jeder Mensch wählen, ob er als Original mit all seinen Schwächen und Makeln, als intelligenzoptimierte oder attraktivitätsoptimierte Ausgabe weiterleben möchte. Danach werden die übrigen Versionen, sagen wir mal, gelöscht. (…)

https://www.derwesten.de/wochenende/die-macht-der-schoenheit-warum-die-aeusseren-werte-zaehlen-id11533512.html

Verräterischer Hüftschwung

Wie jemand tanzt, sagt eine Menge über seine Persönlichkeit aus.

Vom Stammestanz der Massai in Kenia bis zur Techno- Party im angesagten Berliner Club – getanzt wird in allen Kulturen. Die rhythmischen Bewegungen zur Musik machen nicht nur Spaß, sie erfüllen auch viele wichtige Aufgaben: Götter beschwören, Regen bringen, Gegner beeindrucken, Gemeinschaft und Kampfesgeist stärken. Die aus evolutionärer Sicht wohl wichtigste Funktion aber dürfte die Balz sein (…) >>

Bild der Wissenschaft, 12/2013